Informationen zur Pflegereform

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Menschen mit Demenz oder geistiger Behinderung, die in keiner Pflegestufe sind, erhalten neben dem bisherigen Betreuungsgeld von 200 Euro jetzt auch ein Pflegegeld in Höhe von 120 Euro oder Sachleistungen bis zu 225 Euro.

Darüber hinaus wurde das Pflegegeld in den Pflegestufe I bis II kräftig erhöht.

Pflegestufe I
305/mo
vorher 235€
Pflegestufe II
525/mo
vorher 440€
Pflegestufe III
700/mo
vorher 700€

Für die Gründung einer Pflege-WG werden zeitlich befristet Umbauten mit 2.500 Euro pro Person gefördert, maximal jedoch mit 10.000 Euro für die komplette WG.

Die Gegenfinanzierung für die bessere finanzielle Versorgung der Pflegebedürftigen erfolgt über eine Beitragssatzerhöhung in der Pflegeversicherung, der seit 01. Januar von 1,95% auf 2,05% bzw. für Kinderlose von 2,20% auf 2,30% gestiegen ist.

Wussten Sie schon, dass die Pflegeversicherung von Beginn der Pflegebedürftigkeit bis zum Tod im Schnitt nur die Hälfte der für die Pflege anfallenden Gesamtkosten trägt? Das sind im Schnitt 99.000 Euro, sagt die offizielle Statistik. Laut Barmer-GEK-Pflegereport liegt der Durchschnitt der Eigenkosten mit 37.000 Euro deutlich, dafür aber in den Spitzen mit 300.000 Euro deutlich darüber.
Aber egal, wie man rechnet, die Zahlungen der Pflegeversicherung reichen für ein würdevolles Leben in keinem Fall aus.

Zum 01. Januar wurde der sogenannte Pflege-Bahr eingeführt. Hiernach wird der Abschluss einer privaten Pflegezusatzversicherung steuerlich gefördert. Bei einem Mindestbeitrag von 10 Euro gibt es einen Zuschuss von 5 Euro. Diese Zulage wird erstmals Anfang 2014 rückwirkend für 2013 durch die Versicherungsfirmen beantragt.

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