Größe des Anbieters

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Es liegt auf der Hand, dass Ihnen eine Organisation umso bessere Personalvorschläge unterbreiten kann, je mehr Betreuungskräfte bei ihr unter Vertrag stehen. Darum hat sich als wichtiges Qualitätskriterium die Größe eines Vermittlungsunternehmens etabliert. Bei kleineren Unternehmen laufen Sie dagegen Gefahr, dass Ihnen die Betreuungskräfte unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Verfügbarkeit vorgeschlagen werden. Dabei können Sie Glück haben und auf eine zuverlässige Betreuungskraft stoßen, aber ebenso auch Pech und auf eine desinteressierte Person treffen. Selbstverständlich kann es auch größeren Vermittlungsunternehmen mal passieren, dass sich unter seinen Betreuungskräften ein „faules Ei“ befindet. Die Grad der Seriosität eines Anbieters bemisst sich aber dann, ob und wie schnell Ihnen eine Ersatzkraft zur Verfügung gestellt wird. Erfahrungsgemäß werden Sie auch hier von größeren Vermittlungsdiensten tendenziell besser bedient als von kleineren Organisationen, die mangels Alternativen lieber schlichten wollen und auf eine Heilung des Zerwürfnisses setzen. Davon ist Ihnen aber unbedingt abzuraten, weil ungeeignete Betreuungskräfte fatale Folgen für Sie haben können.


Pflegeanamnese und Bedarfsplanung

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Kompetente Beratung ist eine Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Partnerschaft. Dazu gehört allem voran eine individuelle Betreuungs- und Pflegebedarfsermittlung. Denn wer anfangs keine sorgfältige Pflegeanamnese durchführt, kann später auch nicht wissen, welche Betreuungskraft zur pflegebedürftigen Person am besten passt.
Sonst kann es noch passieren, dass eine rauchende Betreuungskraft zu einem Lungenkranken geschickt wird oder eine zierliche Betreuerin plötzlich vor der schier unlösbaren Aufgabe steht, eine schwere Person tragen und betten zu müssen.

Dabei entscheiden die Betreuungskräfte letzten Endes, ob sie einen Betreuungsauftrag annehmen können und wollen. Diese Entscheidung treffen sie auf Basis der Bedarfsanalyse. Wurde hier schlampig gearbeitet, stehen die Betreuungskräfte plötzlich vor einer völlig unerwarteten Ausgangssituation, was für Sie durchaus fatale Folgen haben kann, vor allem dann, wenn sich eine Betreuungskraft davon überfordert fühlt. Enttäuschungen und Demotivation sind daher oft die Folge einer unzureichenden Pflegebedarfsplanung.

Darum ist es unverantwortlich, wenn Anbieter auf eine Bedarfsanalyse ganz verzichten und nur als Feigenblatt (eine Bedarfsanalyse unter zwei Frageseiten ist definitiv zu wenig) benutzen.

Von solchen Anbieter sollten Sie besser Abstand halten; denn die Gefahr ungeeigneter oder demotivierter Betreuungskräfte ist hier sehr groß.


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